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SAP ECC Wartungsende 2027: Ihre Optionen im Überblick.

Die Mainstream-Wartung für SAP ECC endet am 31. Dezember 2027. Danach gibt es gegen Aufpreis eine erweiterte Wartung bis 2030. Wer heute noch auf ECC arbeitet, muss sich entscheiden: S/4HANA, ein anderes System oder teure Übergangsjahre.

Fast die Hälfte der SAP-Bestandskunden will bis 2030 migrieren. Berater und Umstellungstermine werden knapp, und je später Sie starten, desto teurer wird es.

Der Zeitplan.

Drei Daten bestimmen die Entscheidung, und ein Projekt dieser Größe dauert je nach Umfang neun Monate bis vier Jahre.

2027

Mainstream-Wartung endet

Am 31. Dezember 2027 endet die reguläre Wartung für die meisten produktiven ECC-Systeme. Danach gibt es ohne Zusatzvertrag keine Updates mehr, auch keine rechtlichen Anpassungen.

2030

Extended Maintenance läuft aus

Die erweiterte Wartung kostet einen Aufschlag von 2 Prozent auf das Wartungsvolumen und ist als Brücke gedacht, nicht als Dauerlösung. 2030 ist endgültig Schluss.

9-48

Monate Projektlaufzeit

Migrationsprojekte dauern je nach Größe und Ansatz neun bis achtundvierzig Monate. Wer 2027 fertig sein will, muss die Entscheidung jetzt treffen, nicht nächstes Jahr.

Ihre vier Optionen.

S/4HANA ist ein möglicher Weg, aber keine Pflicht. Ein nüchterner Vergleich lohnt sich fachlich und finanziell.

01

Umstieg auf S/4HANA

Der von SAP vorgesehene Weg, als Neustart (Greenfield) oder Systemkonvertierung (Brownfield). Mächtig, aber auch das teuerste und längste Projekt in dieser Liste.

Passt, wenn SAP-Prozesse tief verankert sind und bleiben sollen.

02

Wechsel auf ein Mittelstands-ERP

Systeme wie proALPHA, abas, Microsoft Dynamics oder odoo decken viele Anforderungen des Mittelstands ab, oft zu deutlich niedrigeren Gesamtkosten als eine S/4HANA-Einführung.

Passt, wenn ECC ohnehin überdimensioniert oder stark angepasst ist.

03

Extended Maintenance als Brücke

Zeit kaufen bis 2030, um sauber zu planen und Ressourcen aufzubauen. Löst das Problem nicht, verschiebt es nur, und kostet dabei jedes Jahr Aufpreis.

Passt, wenn die Entscheidung gefallen ist und nur die Umsetzung Zeit braucht.

04

Drittwartung

Externe Anbieter warten Altsysteme weiter, meist günstiger als SAP. Es gibt aber keine Innovationen und keine gesetzlichen Weiterentwicklungen mehr. Als Dauerstrategie riskant.

Passt höchstens als kurze Verlängerung, nicht als Plan.

Vergleichen Sie die Wege mit echten Angeboten statt mit Vermutungen.

Schreiben Sie Ihr Projekt kostenlos aus und lassen Sie sich sowohl von SAP-Partnern als auch von Anbietern anderer Systeme Angebote machen. Erst der Vergleich zeigt, was der Umstieg wirklich kostet.

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Warum späte Entscheider draufzahlen.

Der Engpass sind nicht die Lizenzen, sondern die Menschen. Alle wollen im selben Zeitfenster migrieren.

  1. 1Fast 50 Prozent der SAP-Bestandskunden planen die Migration bis 2030. Alle brauchen dieselben Berater.
  2. 2Knappe Beraterkapazität heißt: steigende Tagessätze und lange Vorlaufzeiten für Projektstarts.
  3. 3Wer erst 2027 startet, migriert unter Zeitdruck. Zeitdruck ist der teuerste Projektbeteiligte.
  4. 4Extended Maintenance kostet 2 Prozent Aufschlag pro Jahr, ohne das Problem zu lösen.
  5. 5Ein früher Ausschreibungsprozess sichert Konditionen, solange Anbieter noch um Projekte werben.

Häufige Fragen zum ECC-Wartungsende.

Wann endet der Support für SAP ECC wirklich?

Die Mainstream-Wartung endet für die meisten produktiven ECC-Systeme am 31. Dezember 2027. Mit der kostenpflichtigen Extended Maintenance verlängert sich der Support bis Ende 2030, gegen einen Aufschlag von 2 Prozent auf das Wartungsvolumen.

Muss ich zu S/4HANA wechseln?

Nein. S/4HANA ist der von SAP vorgesehene Nachfolger, aber keine Pflicht. Gerade im Mittelstand lohnt der Vergleich mit Systemen wie proALPHA, abas, Microsoft Dynamics oder odoo, fachlich wie finanziell. Entscheidend ist, welches System Ihre Prozesse am besten abdeckt.

Kann ich ECC einfach weiterlaufen lassen?

Technisch läuft das System weiter. Ohne Wartung fehlen aber Sicherheitsupdates und gesetzliche Anpassungen, etwa für Steuern oder die E-Rechnung. Mit jedem Jahr wächst das Risiko, und die Zahl der verfügbaren ECC-Fachleute sinkt.

Was kostet ein Umstieg von ECC?

Das hängt stark von Umfang, Datenqualität und Anpassungsgrad ab. Mittelständische S/4HANA-Projekte beginnen meist im mittleren sechsstelligen Bereich, der Wechsel auf ein Mittelstands-ERP oft deutlich darunter. Belastbare Zahlen bekommen Sie nur über konkrete Angebote, am schnellsten über eine Ausschreibung.

Brownfield oder Greenfield, was ist besser?

Brownfield konvertiert das bestehende System samt Prozessen und Daten, das geht schneller, nimmt aber Altlasten mit. Greenfield startet neu und räumt auf, dauert aber länger. Viele Projekte wählen einen Mittelweg und übernehmen nur, was sich bewährt hat. Die Antwort gehört in Ihr Lastenheft.

Wie starte ich den Auswahlprozess richtig?

Erst die Anforderungen sauber beschreiben, dann Anbieter vergleichen. Nutzen Sie unsere kostenlose Lastenheft-Vorlage und schreiben Sie das Projekt anschließend aus. So bewerben sich SAP-Partner und Alternativ-Anbieter mit konkreten Angeboten bei Ihnen, und Sie vergleichen auf einer Grundlage.

Stand: August 2026. Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

2027 kommt schneller, als das Projekt dauert.

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