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ERP-Wissen

Software für Handwerksbetriebe: was sie wirklich können muss.

Ein Handwerksbetrieb braucht Software, die den kompletten Auftrag abbildet: Anfrage, Angebot mit Material und Stunden, Termin- und Mitarbeiterplanung, Baustellendokumentation, Aufmaß, Abschlags- und Schlussrechnung bis zur Übergabe an den Steuerberater. Solche Systeme heißen Handwerkersoftware oder Branchen-ERP und gibt es ab kleinen Teamgrößen zu Monatspreisen. Entscheidend ist nicht der Name, sondern dass Büro und Baustelle auf denselben Daten arbeiten.

Diese Seite ist ohne IT-Fachsprache geschrieben: woran Sie erkennen, dass der Zettelkasten am Limit ist, was die Software können muss und wie Sie den passenden Anbieter finden, ohne zwanzig Webseiten zu vergleichen.

Das muss Handwerker-Software können.

Angebote in Minuten statt Abenden

Positionen aus Leistungskatalogen und eigenen Vorlagen zusammenklicken, Material- und Lohnanteile kalkuliert das System. Der Feierabend gehört wieder der Familie, nicht der Angebotsschreiberei.

Termine und Leute planen

Wer ist wann auf welcher Baustelle, mit welchem Fahrzeug und Material? Eine Plantafel für alle statt Zuruf, Zettel und Gruppenchat.

Baustelle dokumentieren

Fotos, Notizen, Stunden und Material direkt vom Handy auf den Auftrag. Was dokumentiert ist, lässt sich abrechnen, und bei Reklamationen haben Sie Belege statt Erinnerungen.

Aufmaß und Nachträge

Aufmaß digital erfassen, Nachträge sofort festhalten und anbieten statt am Ende zu verschenken. Gerade bei VOB-Aufträgen bares Geld.

Rechnung sofort nach Leistung

Abschlagsrechnungen, Teilrechnungen, Schlussrechnung mit Sicherheitseinbehalt, erstellt aus dem Auftrag statt neu getippt. Schnelle Rechnung heißt schnelles Geld auf dem Konto.

Übergabe an den Steuerberater

Belege und Buchungen gehen per DATEV-Schnittstelle an die Kanzlei. Der Schuhkarton mit Belegen entfällt, und die E-Rechnung ist gleich mit erledigt.

Beschreiben Sie Ihren Betrieb, die Anbieter melden sich.

Gewerk, Mannschaftsstärke, was heute nervt: Mehr braucht es nicht. Die KI-Assistenz macht daraus eine anonyme Ausschreibung, und Anbieter, die Betriebe wie Ihren kennen, bewerben sich mit konkreten Vorschlägen. Kostenlos und unverbindlich.

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Drei Ausbaustufen, je nach Betriebsgröße.

Nicht jeder Betrieb braucht sofort alles. Die Stufen bauen aufeinander auf, wichtig ist nur, dass die Software mitwachsen kann.

StufeWas dazugehörtTypisch für
Büro-GrundausstattungAngebote, Aufträge, Rechnungen, Kundenverwaltung, DATEV-ÜbergabeBetriebe bis etwa 5 Leute, die vom Zettel und von Word-Vorlagen kommen
Betrieb mit PlanungDazu Plantafel für Mitarbeiter und Termine, mobile Zeiterfassung, Baustellen-App mit Fotos und Material5 bis 20 Leute, mehrere Baustellen parallel, Kolonnen unterwegs
Voller Branchen-UmfangDazu Lager und Bestellwesen, Wartungsverträge mit wiederkehrenden Terminen, Projektcontrolling, GAEB bei AusschreibungenWachsende Betriebe ab etwa 20 Leuten und alle, die für öffentliche Auftraggeber arbeiten

Preislich beginnen Cloud-Lösungen für kleine Betriebe bei zweistelligen Monatsbeträgen je Nutzer, mit Einrichtung und Datenübernahme nah am Standard ab einem vierstelligen Betrag. Belastbar wird die Zahl durch Angebote auf Ihre Beschreibung.

Worauf Handwerksbetriebe bei der Auswahl achten sollten.

Diese Punkte entscheiden darüber, ob die Software im Alltag angenommen wird oder zum teuren Denkmal wird.

  1. 1Die Monteure müssen es bedienen wollen: Die Baustellen-App in der Demo von einem Gesellen testen lassen, nicht vom Chef.
  2. 2Ihr Gewerk muss der Anbieter kennen: SHK tickt anders als Elektro, Dachdecker anders als Maler. Referenzen aus dem eigenen Gewerk zeigen lassen.
  3. 3Offline-Fähigkeit prüfen: Im Keller und im Neubaugebiet gibt es kein Netz, die App muss trotzdem erfassen können.
  4. 4Schnittstellen zum Großhandel: Datanorm-Artikeldaten und UGL-Bestellungen sparen im Einkauf täglich Zeit.
  5. 5E-Rechnung und GoBD müssen zugesichert sein, öffentliche Auftraggeber verlangen die XRechnung heute schon.
  6. 6Mit Monatspreisen starten statt mit großem Lizenzkauf, und erst verlängern, wenn der Betrieb das System wirklich nutzt.

Die häufigsten Fragen aus Handwerksbetrieben.

Welche Software braucht ein Handwerksbetrieb?

Eine, die Angebot, Auftrag, Baustelle und Rechnung verbindet: Angebote aus Vorlagen kalkulieren, Leute und Termine planen, Stunden und Material mobil erfassen, daraus Abschlags- und Schlussrechnungen erstellen und alles per DATEV an den Steuerberater übergeben. Einzelne Insellösungen für jede Aufgabe erzeugen genau die Doppelarbeit, die Sie loswerden wollen.

Was nutzen andere Handwerksbetriebe in unserer Größe?

Der Markt ist voll von Handwerkersoftware, von schlanken Cloud-Diensten bis zu ausgewachsenen Branchen-ERPs, oft je Gewerk spezialisiert. Statt Testberichte zu wälzen: Betrieb anonym beschreiben und ausschreiben, dann bewerben sich die Anbieter, die Ihr Gewerk und Ihre Größe wirklich bedienen.

Wir machen alles mit Zetteln, Word und WhatsApp. Lohnt sich der Umstieg für einen kleinen Betrieb?

Rechnen Sie eine Woche ehrlich mit: Stunden fürs Angebotsschreiben am Abend, Suchen nach Lieferscheinen, vergessene Kleinaufträge, nicht berechnete Nachträge. Bei den meisten Betrieben kommt mehr zusammen, als die Software im Jahr kostet. Der Umstieg lohnt, sobald regelmäßig Geld liegen bleibt, und das beginnt oft schon bei drei Leuten.

Meine Leute sind Handwerker, keine Computerleute. Funktioniert das trotzdem?

Wenn die Software gut ist, ja: Die Baustellen-App muss so einfach sein wie eine Nachricht schreiben, Stunden antippen, Foto machen, fertig. Deshalb gehört in jede Demo der Praxistest durch einen Monteur. Lehnt die Mannschaft die App ab, liegt es fast immer an der Software, nicht an der Mannschaft.

Was kostet Handwerkersoftware im Monat?

Cloud-Lösungen beginnen bei zweistelligen Beträgen je Nutzer und Monat, je nach Umfang und Modulen. Dazu kommt einmalig die Einrichtung mit Datenübernahme und Schulung. Vergleichen lohnt sich besonders hier, die Preisspannen zwischen Anbietern sind im Handwerksmarkt erfahrungsgemäß groß.

Wie finden wir den passenden Anbieter, ohne wochenlang zu suchen?

Umgekehrt suchen lassen: Auf erp-ausschreibungen.de beschreiben Sie Gewerk, Größe und Problem in zwei Minuten, die KI-Assistenz macht daraus eine anonyme Ausschreibung, und passende Anbieter bewerben sich bei Ihnen. Kostenlos, und Sie vergleichen in Ruhe zwischen den Vorschlägen statt im Internet zu raten.

Stand: Oktober 2026. Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Weniger Büroabende, mehr abgerechnete Arbeit.

Beschreiben Sie Ihren Betrieb in zwei Minuten, in Ihren Worten. Passende Software-Anbieter fürs Handwerk bewerben sich mit konkreten Vorschlägen, kostenlos und anonym.